Willy-Brandt-Biografie
Hintergrund
Februar 1932

6 Millionen Arbeitslose

 
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Ratlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Trostlosigkeit: Arbeitslose 1932, Gemälde von Karl Hofer

Das Reichsarbeitsministerium gibt die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland am 15. Februar 1932 mit knapp 6,2 Millionen an. Die im Sog des „Schwarzen Freitags“ - des großen Börsenkrachs an der New Yorker Wall Street am 25. Oktober 1929 - ausgebrochene Weltwirtschaftskrise hat die deutsche Industrieproduktion auf 60 Prozent ihres Niveaus von 1928 sinken lassen. Die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Spannungen in Deutschland haben sich zunehmend verschärft. Radikale Bewegungen, vor allem die nationalsozialistische „Sturmabteilung“ (SA), werden zu Sammelbecken der Unzufriedenen, darunter viele Jugendliche.



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