Hintergrund
August 1945

Atombombenabwurf auf Hiroschima

Nach der Kapitulation des Deutschen Reiches geht der alliierte Krieg gegen Japan weiter. Bereits am 16. Juli 1945 haben die Amerikaner in der Wüste von Nevada einer fürchterliche neue Waffe getestet: die Atombombe. Am Morgen des 6. August wirft ein einzelner amerikanischer Bomber über der Stadt Hiroshima die erste strategisch eingesetzte Nuklearwaffe der Menschheitsgeschichte ab. Ihre Explosionskraft entspricht etwa 14.000 Tonnen TNT. Die Stadt versinkt in Schutt und Asche. Etwa 90.000 Menschen finden sofort den Tod, weitere 50.000 nach qualvollen Leiden. Am 9. August fällt eine zweite Atombombe auf Nagasaki (31.000 sofort Getötete, ca. 140.000 Folgeopfer). Schließlich erklärt auch die Sowjetunion Japan den Krieg. Das Land muss am 15. August bedingungslos kapitulieren.

 
© ICRC
Hiroshima im August 1945



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