Attentat auf Adolf Hitler
Die Männer um den ehemaligen Generaloberst Ludwig Beck und Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg wagen am 20. Juli 1944 „den entscheidenden Wurf“: Stauffenberg gelingt es, im Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ in Ostpreußen eine Bombe zu verstecken und sich nach Berlin abzusetzen. Er selbst wird noch Zeuge, wie die gesamte „Lagebesprechungsbaracke“ Hitlers in die Luft fliegt.
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Die zerstörte Besprechungsbaracke, die Hitler nach dem Attentat mit nur leichten Verletzungen verlässt |
Während die Verschwörer, Offiziere der Wehrmacht, in Berlin, Paris, Wien und andernorts die Vorbereitungen zum Regierungsumsturz treffen, ereilt sie die Nachricht, dass Hitler wie durch ein Wunder bei der Explosion nur leicht verletzt wurde. Deshalb läuft ein Großteil der geplanten Aktionen gar nicht oder nur zögerlich an. Bis zum Abend bricht der Umsturzversuch zusammen.
Graf Stauffenberg und drei andere Offiziere werden sofort nach der Festnahme standrechtlich erschossen. Generaloberst a. D. Beck wird Gelegenheit zur Selbsttötung gegeben. In der Folgezeit werden etwa 200 der beteiligten Offiziere und zivilen Verschwörer hingerichtet. Über 1.500 Personen werden inhaftiert.