Nach dem Verbot von KPD und SPD wächst bei den verbliebenen Parteien die Angst, desgleichen von den Nationalsozialisten verfolgt und ausgeschaltet zu werden. Ein fluchtartiger Mitgliederverlust ist die Folge. Ihrem Verbot kommen diese Parteien schließlich durch Selbstauflösung zuvor. Als letzte bedeutsame Partei der Weimarer Republik stellt das katholische Zentrum am 5. Juli 1933 seine politische Tätigkeit ein. Mit dem bereits neun Tage später erlassenen "Gesetz gegen die Neubildung von Parteien" werden die Nationalsozialisten die Alleinherrschaft der NSDAP und das Ende des demokratischen Pluralismus in Deutschland zementieren.