Hintergrund
November 1954

Ausbruch des Algerienkrieges

Gerade erst musste Frankreich den Verlust seiner Kolonie Indochina hinnehmen, da zeichnet sich im französischen Algerien die nächste Krise ab: Am 1. November 1954 kommt es landesweit zu einer Serie von Anschlägen auf Repräsentanten und öffentliche Einrichtungen der Kolonialmacht.


© Mongella
L'Echo d'Alger zitiert auf seiner Titelseite den damaligen Innenminister Francois   Mitterand: „Algerien ist Frankreich und Frankreich wird in Algerien keine andere Autorität anerkennen als seine eigene.“

Hinter den Attentaten steht die neu gegründete „Front de Libération Nationale“ (FLN) unter der Führung von Ahmed Ben Bella. Sie bilden den Auftakt eines beinahe acht Jahre dauernden blutigen Befreiungskrieges, der 1962 zur Unabhängigkeit Algeriens führen wird.




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