Ausbürgerung politischer Gegner im Dritten Reich
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© Klapputh
Erich Weinert auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1930 |
Politische Gegner, die der nationalsozialistischen Verfolgung durch Emigration entgehen konnten, bürgert die Reichsregierung immer häufiger aus. Das gilt nicht nur für Kommunisten wie den Publizisten und Kabarettisten Erich Weinert, sondern auch für ehemalige „Kampfgefährten“ Hitlers, die sich von dem „Führer“ abgewandt haben, darunter Otto Strasser, der Bruder des während des „Röhm-Putsches“ im Juni ermordeten Gregor Strasser. Weinert und Strasser, die in die Schweiz bzw. nach Österreich emigriert waren, wird am 3. November 1934 die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen.