BHE

Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten
Gründung
8. Januar 1950

Auflösung
15. April 1961

Nachfolger
Gesamtdeutsche Partei (GDP)
 

Überblick
Januar 1950 Gründung des BHE
1952 Umbenennung in Gesamdtdeutschen Block/BHE
1953 bei den Bundestagswahlen gewinnt der GB/BHE 5,9 % (27 Sitze)
1953-1955 Beteiligung an der Bundesregierung
1955 nach dem Ausscheiden aus der Bundesregierung zahlreiche Übertritte zur CDU/CSU
1957 bei den Bundestagswahlen scheitert der GB/BHE an der Fünf-Prozent-Hürde
April 1961 Fusion des GB/BHE mit der DP zur Gesamtdeutschen Partei (GDP)

Struktur
Der BHE war eine ökonomisch-soziale Interessenspartei und parlamentarische Vertretung der Vertriebenen. Mit der zunehmenden Integration der Vertriebenen verlor der BHE seine Bedeutung.
Anzahl der Mitglieder: 164.900 (1954), 90.900 (1960)

Vorsitzende
Frank Seiboth [1958-1961]
Friedrich von Kessel [1955-1958]
Theodor Oberländer [1954-1955]
Waldemar Kraft [1950-1954]

Siehe auch
GDP
Vertriebenenverbände