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Überblick
  | 1919 Beteiligung an der der sozialdemokratischen Landesregierung in Bayern
|   | 1920 Rücktritt des Ministerpräsidenten J. Hoffmann (SPD) in Folge des Kapp-Lüttwitz-Putsches, Gustav Ritter von Kahr (parteilos, aber BVP-nahe) wird neuer Ministerpräsident, der Bayern als rechte „Ordnungszelle“ aufrecht halten will
|   | In den 1920ern stärkste Partei Bayerns
|   | 1924-1933 Ministerpräsident Heinrich Held, der alle bayrischen Kabinette mit seiner Partei anführt
|   | Anfang der 1920er Wahlbündnis mit Zentrum auf Reichsebene
|   | 1925 BVP für Paul von Hindenburg als Kandidaten für die Wahl zum Reichspräsidenten
|   | 1925-1932 BVP in allen Reichskoalitionen vertreten
|   | ab 1932 Befürwortung einer Einbeziehung der NSDAP in Reichsregierung
|   | 10. April 1933 Absetzung der bayrischen Regierung im Zuge der Machtübergabe an Nationalsozialisten
|   | 4. Juli 1933 Selbstauflösung der BVP auf Druck der NSDAP |
Struktur Die BVP war eine Abspaltung der Deutschen Zentrumspartei in Bayern. Ihr Parteiprogramm basierte auf katholischen Werten mit Betonung des Föderalismus und einer konservativen Einstellung gegenüber der Revolution. Mit ca. 55.000 Mitglieder war sie die stärkste Regionalpartei der Weimarer Republik. Sie ging bei den Wahlen zur Nationalversammlung ein Bündnis mit der großen Schwesterpartei, dem Zentrum, ein. Allerdings verschlechterte sich das Verhältnis zwischen den beiden Parteien, und es kam erst 1927 wieder zu einer Annäherung. Die BVP war bis 1925 in allen Reichskoalitionen vertreten. Auf Grund ihrer Beschränkung auf Bayern musste sich die BVP ab Mitte der 1920er verstärkt mit der NSDAP auseinandersetzen, befürwortete jedoch deren Einbeziehung in die Reichsregierung. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten Absetzung der bayrischen Regierung, Verhaftung von BVP-Mitgliedern und auf Druck der NSDAP Selbstauflösung der BVP am 4. Juli 1933.
Siehe auch
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