Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Der Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt 1941 |
Am 25. März 1941 unterzeichnet die jugoslawische Regierung den Beitritt ihres Landes zum 1940 zwischen Deutschland, Italien und Japan geschlossenen „Dreimächtepakt“. Dieser Schritt bringt den seit langem aufgehäuften innenpolitischen Zündstoff zur Detonation. Das Belgrader Kabinett wird, vermutlich von Moskau gesteuert, gestürzt. Der neue Regierungschef König Peter II. bricht sofort mit der „achsenfreundlichen“ Politik seines Landes und schließt am 5. April einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion. Schon am 27. März hat Adolf Hitler in seiner geheimen Weisung Nr. 25 erklärt: „Der Militärputsch in Jugoslawien hat die politische Lage auf dem Balkan entscheidend geändert. Das Land muss als Feind betrachtet und daher so rasch wie möglich zerschlagen werden.“ Am 6. April beginnt der „Balkanfeldzug“.