Bertold Brecht in Ost-Berlin
Am 22. Oktober 1948 kehrt der während der Naziherrschaft emigrierte Schriftsteller Bertoltd Brecht gemeinsam mit seiner Frau Helene Weigel nach Ost-Berlin zurück. Nach Kriegsende hatten ihm die Amerikaner, Briten und Franzosen die Einreise in ihre Besatzungszonen verweigert. Brecht, der schon in den zwanziger Jahren mit den Kommunisten sympathisierte, steht dem „dem Aufbau des Sozialismus“ im östlichen Teil Deutschlands aufgeschlossen gegenüber.
Erst nach der Niederschlagung des Volksaufstandes in der DDR im Juni 1953 wird er sich von der SED distanzieren. Seine Stücke werden zunächst fast nur in der SBZ aufgeführt. Er stirbt 1956 an den Folgen eines Herzinfarkts.
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Berthold Brecht und Helene Weigel auf dem Dach des von Brecht gegründeten Theaters Berliner Ensemble in Ost-Berlin, 1954 |