Besetzung Südfrankreichs durch die Wehrmacht
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© Seuss
Hitler zu Petain: „Strecken Sie Ihren Arm so nach oben, dann werden Ihre Probleme bald gelöst sein!“ |
Am 7. November 1942 sind amerikanische und britische Truppen in Algerien und Marokko gelandet. Daraufhin marschiert die deutsche Wehrmacht am 11. November in den bis dahin unbesetzten Teil Südfrankreichs ein. Dort herrscht seit der Niederlage Frankreichs im Sommer 1940 eine französische Regierung unter dem betagten Marschall Henri Pétain, dem Sieger der Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg. Das „Vichy-Regime“ arbeitet eng mit Hitler-Deutschland zusammen und ist unter den meisten Franzosen sehr unbeliebt. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen wird es bedeutungslos.

Gegenoffensive der Roten Armee bei Stalingrad
Das Ringen um die bedeutende Industriestadt Stalingrad an der Wolga ist zu einem Prestigekampf zwischen Adolf Hitler und dem sowjetischen Diktator Josef Stalin geworden. Stalins Befehl an die Rote Armee lautet: „Keinen Schritt zurück!“ Dennoch ist es der 6. Armee unter Generalmajor Friedrich Paulus bis Mitte November in einem blutigen Häuserkampf gelungen, etwa 90 Prozent der Stadt zu erobern. Mit einem Feuerschlag aus 3500 Geschützen eröffnen die Sowjets am frühen Morgen des 19. November nördlich und südlich der Stadt eine zangenförmige Gegenoffensive. Am 22. November schließt sich der sowjetische Ring um Stalingrad.
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Quelle: panorama.volgadmin.ru
Ausschnitt aus dem größten Gemälde Russlands (2000 qm): "Niederlage der faschistischen Truppen bei Stalingrad", von sieben Meistern zwischen 1943/44 und 1982 erschaffen (heute im Staatlichen Panorama Museum Wolgograd) |
Die 6. Armee befindet sich im Kessel. Noch am gleichen Abend erlässt Hitler einen Durchhaltebefehl und erklärt den Kampf um Stalingrad zum Symbol des deutschen Siegeswillens. Die deutsche Luftwaffe erweist sich jedoch – entgegen der Zusage Hermann Görings – als nicht in der Lage, die eingeschlossenen Truppen ausreichend aus der Luft zu versorgen. Paulus lehnt es entgegen dem Befehl Hitlers ab einen Ausbruchversuch zu wagen. Am 31. Januar 1943 muss die 6. Armee kapitulieren. Rd. 150.000 deutsche Soldaten sind gefallen, 91.000 Mann geraten in Gefangenschaft. Der Sieg in der Schlacht um Stalingrad gilt als entscheidende Kriegswende zu Gunsten der Alliierten im Kampf gegen Hitler-Deutschland.