Blutmai in Berlin
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Titelseite der Arbeiter-Illustrierten-Zeitung: Straßenszene während der Mai-Demonstrationen |
Am 1. Mai 1929 kommt es in Berlin zu heftigen Straßenschlachten zwischen Mitgliedern der KPD, besonders dem Roten Frontkämpferbund (RFB), und der Polizei. Der Berliner Polizeipräsident ruft daraufhin in den Arbeiterbezirken Wedding und Neukölln den Ausnahmezustand aus. 13.000 Polizisten kommen zum Einsatz und machen auch von Schusswaffen Gebrauch. Nach drei Tagen Unruhen sind 33 Tote und über 200 Verletzten zu beklagen. Aus Anlass des so genannten Berliner Blutmais wird die SPD-geführte preußische Regierung wenig später den RFB verbieten lassen.
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Der Berliner Polizeipräsident Zörgiebel (in zivil, SPD) mit dem Chef der Berliner Schutzpolizei Oberst Heinsberg |