Bund der Vertriebenen

Bund der Vertriebenen. Vereinigte Landsmannschaften und Landesverbände (BdV)
Gründung
27. Oktober 1957

Vorgänger
„Vereinigung der Landsmannschaften“ (VdL) und „Bund vertriebener Deutscher“ (BvD)

Sitz
Bonn
 

Aufgabe
*Grundlage ist die 1950 verkündete „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“, die als „Grundgesetz“ der Vertriebenen gilt
* Wahrung der Rechte der Vertriebenen und Aussiedler (u. a. „Recht auf Heimat“)
* Politisch-ökonomische Interessensvertretung der Vertriebenen
* Förderung des kulturellen Erbes der Deutschen aus den Ostgebieten
* Pflege von Kontakten mit den östlichen Nachbarn

Mitglieder
Der BdV ist der Gesamtverband von 21 Landsmannschaften, 16 Landesverbänden und fünf außerordentlichen Mitgliedsorganisationen der deutschen Vertriebenen und Aussiedler. Ihm gehören ca. zwei Millionen Mitglieder (2002) an.

Struktur
Präsidenten des BdV waren:
* Erika Steinbach (CDU) [1998-]
* Fritz Wittmann (CSU) [1994–1998]
* Herbert Czaja (CDU) [1970–1994]
* Reinhold Rehs (SPD, ab 1969: CDU) [1967–1970]
* Wenzel Jaksch (SPD) [1964–1966]
* Hans Krüger (CDU) [1959–1963]
* Georg Baron Manteuffel-Szoege (CSU, VdL) und Linus Kather (GB/BHE, BvD) als gleichberechtigte Vorsitzende [1957–1959]

Tätigkeiten
1957 Gründung
1969ff BdV steht an der Spitze der Opposition gegen die Neue Ostpolitik Willy Brandts

Siehe auch
BHE
Czaja, Herbert
Hupka, Herbert
Neue Ostpolitik
Oder-Neiße-Grenze
Vertriebenenverbände