DP

Deutsche Partei
Gründung
1945

Auflösung
15. April 1961

Vorgänger
Niedersächsische Landespartei (NLP)

Nachfolger
Gesamtdeutsche Partei (GDP)
 

Überblick
1945 Gründung als Niedersächsische Landespartei (NLP)
1947 Umbenennung in Deutsche Partei (DP)
1949-1961 im Deutschen Bundestag vertreten
1960 neun der insgesamt 17 DP-Bundestagsabgeordneten wechseln zur CDU, darunter auch die amtierenden DP-Bundesminister Hans-Christoph Seebohm und Hans-Joachim von Merkatz
April 1961 Fusion der DP mit dem GB/BHE zur Gesamtdeutschen Partei (GDP)
1961 bei der Bundestagswahl scheitert die DP an der Fünf-Prozent-Hürde und wird bedeutungslos; Zerfall; nur zwei Landesverbände (Bremen und Niedersachsen) existieren fort
1963 bei der Bremer Bürgerschaftswahl gelingt der DP zum bisher letzten Mal der Einzug in ein Landesparlament
1980 Verlust des Parteienstatus; Fortexistenz als Verein
1993 Neugründung der DP als Bundespartei
2003 Umbenennung in Deutsche Partei – die Freiheitlichen

Struktur
Die DP war eine Interessenspartei für ehemalige Wehrmachtsangehörige und Vertriebene, die ihren größten Einfluss in den ausgehenden 1940er und in den 1950er Jahren hatte: Von 1949 bis 1960 war sie an der Bundesregierung beteiligt.
Seit ihrem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag 1961 ist sie nur noch eine rechtsradikale Splitterpartei.
Anzahl der Mitglieder: ca. 40.000 (1961)

Vorsitzende
Johannes Frh. von Campenhausen [1994-2001]
Wolf von Zworowsky [1993/94]
Otto Schumeier [1990-1993]
Adolf Meyer-Ravenstein [1964-1990]
Herbert Schneider [1961]
Heinrich Hellwege [1946-1961]

Siehe auch
BHE
GDP