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Überblick
  | 1971 Gründung des Vereins Deutsche Volksunion e.V. (DVU) in München
|   | 1987 Gründung der Partei unter dem Namen Deutsche Volksunion – Liste D (DVU-Liste D)
|   | 1991 Umbenennung der Partei in DVU
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Struktur Die Aktivitäten der DVU als Verein in den 70er-Jahren richteten sich zunächst v.a. gegen die Ostpolitik Willy Brandts. 1987 gründete sich die DVU auch als politische Partei. Sie wird oftmals als „Phantompartei“ bezeichnet, da sie öffentlich kaum in Erscheinung tritt. Zudem verfügt die Partei nur über gering ausgeprägten Organisationsstrukturen und hat keine Jugend- oder Unterorganisationen. Die DVU wird von ihrem Vorsitzender und Hauptfinanzier Gerhard Frey zentristisch geführt. In der Vergangenheit kam es zu gelegentlichen (Wahl-)Absprachen mit anderen rechten Parteien, wie etwa Ende 1998 mit den Republikanern (REP) oder seit 2004 mit der NPD. Die DVU (Mitgliederzahl 2006: ca. 9000) wird vom Verfassungsschutz beobachtet und als rechtsextrem eingestuft. Formal bekennt sie sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Allerdings zeichnet sich das Programm und das politische Wirken der Partei durch eine fremdenfeindliche Grundstimmung aus.
Vorsitzende Dr. Gerhard Frey
Siehe auch
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