Ende des Koreakrieges
Nach zweijährigen Verhandlungen schließen die Vereinten Nationen und Nordkorea am 27. Juli 1953 in Panmunjom ein Waffenstillstandsabkommen. Damit finden die seit 1950 andauernden Kämpfe zwischen den amerikanisch geführten UN-Truppen und der chinesischen bzw. nordkoreanischen Armee ein Ende. Der Frontverlauf entlang dem 38. Breitengrad – der Ausgangspunkt des Krieges – wird als De-facto-Staatsgrenze zwischen dem kommunistisch regierten Nordkorea und der pro-westlichen Republik Südkorea bestätigt. Am Ende des Koreakrieges haben die UN-Truppen insgesamt 150.000 Tote zu beklagen. Die Verluste der Kommunisten betragen vermutlich das Zehnfache.
|
© lifeinasia
Die gemeinsame Sicherheitszone zwischen Nord- und Südkorea: In den blauen Baracken finden Gespräche zwischen Nord und Süd statt. Im Hintergrund auf nordkoreanischem Gebiet das Panmungak-Gebäude, in dem die nordkoreanischen Repräsentanten auf den Beginn der Gespräche warten
|
 |
© lifeinasia
Das Gelände von Panmunjom auf dem 38. Breitengrad: Die rote Linie (MDL) markiert die Grenze, die quer über die Verhandlungstische in den Baracken verläuft |