Am 12. November 1930 wird in London ein Runder Tisch zur Lösung der "Indienfrage" eröffnet. Da Großbritannien seine Kronkolonie nicht aus dem britischen Commonwealth entlassen will, bleiben Mahatma Gandhi (1869-1948) und die Vertreter seiner Kongresspartei der Konferenz fern. Sie pochen auf die vollständige Unabhängigkeit des Landes. Aufgrund des Boykotts von Seiten der wichtigsten indischen Interessenvertretung endet die Londoner Konferenz ergebnislos.