FDP

Freie Demokratische Partei
Gründung
11. Dezember 1948

 

Überblick
Seit 1945 Vertretung kleinerer liberaler Parteien auf Landesebene
1948 Gründung der Partei als Zusammenschluss von liberalen Landesorganisationen aus den drei westlichen Besatzungszonen und Berlin
1949 drittstärkste Kraft bei der ersten Bundestagswahl; Theodor Heuss wird erster Bundespräsident der BRD
1956-1961 Austritt aus der Regierungskoalition mit der CDU; Abspaltung der „Freien Volkspartei“ (FVP)
1961-1982 außer in der Zeit der Großen Koalition (1966-1969) als Koalitionspartner an verschiedenen Regierungen beteiligt
1971 Beschließung der „Freiburger Thesen“
1972 Scheitern des konstruktiven Misstrauensvotums gegen Willy Brandt (SPD)
1974-1979 Wahl Walter Scheels zum Bundespräsidenten
1982 Bruch der sozialliberalen Koalition; erfolgreiches konstruktives Misstrauensvotum gegen Kanzler Helmut Schmidt; Helmut Kohl (CDU) wird neuer Bundeskanzler
1982-1998 Regierungskoalition mit der CDU/CSU
1990 Vereinigung mit den liberalen Parteien der ehemaligen DDR
seit 1998 Oppositionspartei

Struktur
Partei in der Tradition der liberalen Parteien der Weimarer Republik
Betonung des Individuums und seiner Freiheit
Ablehnung regulierender Eingriffe des Staates in Politik, Wirtschaft sowie in die Grundrechte
Ca. 67.000 Mitglieder (2005)

Vorsitzende
Guido Westerwelle [2001-]
Wolfgang Gerhardt [1995-2001]
Klaus Kinkel [1993-1995]
Otto Graf Lambsdorff [1988-1993]
Martin Bangemann [1985-1988]
Hans-Dietrich Genscher [1974-1985]
Walter Scheel [1968-1974]
Erich Mende [1960-1968]
Reinhold Maier [1957-1960]
Thomas Dehler [1954-1957]
Franz Blücher [1949-1954]
Theodor Heuss [1948/49]

Siehe auch
Freiburger Thesen
Genscher, Hans-Dietrich
Graf Lambsdorff, Otto
Große Koalition
Heuss, Theodor
Kinkel, Klaus
Kohl, Helmut
Konstruktives Misstrauensvotum
Mende, Erich
Scheel, Walter
Schmidt, Helmut
Sozialliberale Koalition