Graf Lambsdorff, Otto

Otto Friedrich Wilhelm Freiherr von der Wenge Graf Lambsdorff
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* 20. Dezember 1926
in Aachen

Beruf
Deutscher Politiker (FDP)

 

Überblick
1944/45 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Soldat; Kriegsverletzung; Kriegsgefangenschaft
1946-1955 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn und Köln
Seit 1951 Mitglied der FDP
1952 Promotion zum Dr. jur.
1955-1971 Tätigkeit im Kreditgewerbe
Seit 1960 Rechtsanwalt
1971-1977 Tätigkeit im Versicherungswesen
1972-1998 Mitglied des Deutschen Bundestages
1977-1982 Bundeswirtschaftsminister unter Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD)
17. September 1982 gemeinsamer Rücktritt mit den anderen FDP-Bundesministern; Bruch der sozialliberalen Koalition
1982-1984 Bundeswirtschaftsminister unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU)
1983 Aufhebung der Immunität durch den Bundestag auf Ersuchen der Bonner Staatsanwaltschaft
27. Juni 1984 Rücktritt als Bundeswirtschaftsminister im Zusammenhang mit der Flick-Parteispenden-Affäre
1985-1987 Prozess vor dem Bonner Landgericht; Verurteilung wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe in Höhe von 180.000 DM; Freispruch vom Vorwurf der Bestechlichkeit
1988-1993 Bundesvorsitzender der FDP
1991-1994 Präsident der Liberalen Internationale
Seit 1993 Ehrenvorsitzender der FDP
Seit 1995 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung
1999-2001 Beauftragter der Bundesregierung bei den Verhandlungen über die finanzielle Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter

Siehe auch
Attlee, Clement
Flick-Parteispenden-Affäre
Schmidt, Helmut