Hitler-Putsch

 
 
 

Bezeichnung (auch: Hitler-Ludendorff-Putsch) für den Versuch einiger Nationalsozialisten um Adolf Hitler und General Erich Ludendorff von München aus am 8./9. November 1923 die Berliner Reichsregierung zu stürzen und die Macht an sich zu reißen. Nachdem der rechtsradikale bayrische Ministerpräsident Gustav Ritter von Kahr zum Schein auf die Pläne Hitlers einging, ließ er den Aufstand durch Reichswehr und Polizei niederschlagen. Dabei verloren 16 Putschisten, vier Polizisten und ein Passant ihr Leben.
Im Anschluss an den Hitler-Putsch wurde die NSDAP kurzzeitig im Reich verboten, Hitler selbst zu 5 Jahren Festungshaft in Landsberg verurteilt.

Siehe auch
Hitler, Adolf
Kapp-Lüttwitz-Putsch
Ludendorff, Erich
NSDAP
Ordnungszelle Bayern
von Kahr, Gustav Ritter
Weimarer Republik