Hintergrund
Dezember 1941

Japanischer Überfall auf Pearl Harbor

Am 7. Dezember 1941, einem Sonntagmorgen, greifen japanische Trägerflugzeuge ohne Vorwarnung den amerikanischen Militärstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii an. Die Wucht des Luftangriffs richtet sich gegen die Flugplätze und Schlachtschiffe – das Rückgrat der US-Pazifikflotte. Die Torpedos und Bomben setzen fünf Schlachtschiffe ganz außer Gefecht, drei werden beschädigt, über die Hälfte der 300 Flugzeuge zerstört. Der Überfall bringt alle Amerikaner einig hinter ihren Präsidenten, Franklin D. Roosevelt. Am Tag darauf erklären die Vereinigten Staaten Japan den Krieg. Es folgen die Kriegserklärungen Tokios an Kanada, Australien und Großbritannien.

© Caen
Vor der brennenden USS West-Virginia wird ein überlebender Matrose an Bord eines Bootes gehievt

Am 11. Dezember überrascht Adolf Hitler seinerseits die Weltöffentlichkeit: Er erklärt – in völliger Überschätzung des strategischen und militärischen Potenzials Deutschlands – Washington den Krieg. Der Kriegseintritt Amerikas mit seinen schier unerschöpflichen Ressourcen auf Seiten Großbritanniens und der Sowjetunion wird entscheidend für den Sieg gegen die „Achsenmächte“ Deutschland, Italien und Japan sein.



Glossar

Suche

Lesen Sie auch:
 Kapitulation Singapurs

Kontakt | Impressum | Sitemap | Startseite

© 2005 Bundeskanzler- Willy- Brandt- Stiftung