Hintergrund
Juli 1938

Jüdische Ärzte verlieren ihre Zulassung

Durch die „Vierte Verordnung zum Reichsbürgergesetz“ vom 25. Juli 1938 verlieren alle jüdischen Ärzte in Deutschland ihre Approbation. Über 3000 Mediziner sind von der Maßnahme betroffen. Nur einige Hundert dürfen weiterhin als „Krankenbehandler“ ihre Glaubensgenossen medizinisch versorgen.

 
© BWBS
Erinnerungstafel im Bayrischen Viertel, Berlin-Schöneberg: Die Tafel ist Teil des  Denkmals "Orte des Erinnerns", das an die 16.000 jüdischen Bürger erinnert, die hier einmal lebten



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