Königin Elisabeth II. in Berlin
Vom 18. bis zum 28. Mai 1965 besucht die britische Königin Elizabeth II. die Bundesrepublik Deutschland. Der erste Besuch eines britischen Staatsoberhauptes seit 52 Jahren wird deutschlandweit als eine Geste der Normalisierung des Verhältnisses zwischen der Bundesrepublik und dem Vereinigten Königreich angesehen.
Am 27. Mai wird die Königin vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, in der geteilten Stadt begrüßt. Die Berliner bereiten der Monarchin einen ähnlich begeisterten Empfang wie zwei Jahre zuvor John F. Kennedy. Elizabeth II. nimmt auf dem Maifeld am Olympiastadion die britische Morgenparade ab, passiert den Potsdamer Platz und das sowjetische Ehrenmal an der Straße des 17. Juni und trägt sich im Rathaus Schöneberg in das Goldene Buch der Stadt ein. In der Orangerie des Charlottenburger Schlosses nimmt die Königin ihr Mittagsmahl ein, bevor sie Berlin in Richtung Hannover verlässt.
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© REGIERUNGonline/Wegmann Elizabeth II., Willy Brandt und Ludwig Erhard bei ihrer Ankunft vor dem Schöneberger Rathaus |