Korea-Krieg

 
 
 

Bezeichnung für die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Nordkorea (mit chinesischer Unterstützung) und Südkorea (sowie verbündeter UNO-Truppen, v.a. aus den USA)
Am 25.6.1950 überschritt die nordkoreanische Armee den 38. Breitengrad und löste damit den Konflik aus. Durch das Aufstellen einer UNO-Streitmacht unter US-amerikanischer Führung zur Bekämpfung des im Sicherheitsrats als Aggressor verurteilten Nordkoreas und das anschließende Eingriffen Chinas auf Seiten des kommunistischen Nordkoreas bekam der Korea-Krieg die Rolle eines Stellvertreterkrieges zwischen den beiden Machtblöcken im Kalten Krieg. Nach wechselhaftem Kriegsverlauf stabilisierte sich die Front dicht nördlich des 38. Breitengrades, der im Waffenstillstandsabkommen (27.7.1953) erneut als Grenze zwischen Nord- und Südkorea festgelegt wurde.
Der Korea-Krieg gilt als wichtiger Beschleunigungsfaktor für die Wiederbewaffnung der BRD.

Siehe auch
Kalter Krieg
UNO
Wiederbewaffnung