NPD

Nationaldemokratische Partei Deutschlands
Gründung
28. November 1964

Vorgänger
Deutsche Reichspartei (DRP) und Gruppen kleinerer rechter Organisationen

 

Überblick
1964 Gründung der NPD in der Bundesrepublik als Zusammenschluss von DRP und anderen rechten Splittergruppen/-parteien
1966-68 Einzug in sieben Länderparlamente
1969 Koalitionswechsel in Bonn und innerparteiliche Konflikte führen zum Bedeutungsverlust der NPD
1987 „Deutsche Volksunion e.V.“ wird zur Partei DVU, mit der die NPD fortan Wahlbündnisse eingeht
Anfang 1990er DVU und REP stärkere Parteien als NPD
1996 Udo Voigt wird Vorsitzender der NPD, der versucht, die Verbindung zu neonazistischen Gruppen zu stärken
2001 Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat stellen Verbotsantrag gegen NPD, der jedoch wegen der Affäre um V-Männer der NPD beim Bundesverfassungsschutz scheiterte
Seit 2004 gestiegene Wahlerfolge, z.B. Einzug in den sächsischen Landtag
Unter Beobachtung des Bundesamtes für Verfassungsschutz

Struktur
Rechtsextreme Partei mit rassistischer, antisemitischer und ausländerfeindlicher Grundhaltung, bezeichnet sich selbst als nationalistisch
Sammelpartei für revanchistisch und neonazistisch eingestellte Wähler
Bisher nur auf kommunaler und Landesebene vertreten
Jugendorganisation der Partei „Junge Nationaldemokraten“ (JN) mit ca. 350 Mitglieder, deren Bundesvorsitzender automatisch Mitglied im Bundesvorstand der NPD ist
Hochschulorganisation der NPD „Nationaldemokratische Hochschulbund (NHB)“
Mitgliederzahl ca. 5.300 (Stand: April 2005)

Vorsitzende
Udo Voigt (1996-)
Günter Deckert (1991-1996)
Martin Mußgnug (1971-1991)
Adolf von Thadden (1967-1971)
Friedrich Thielen (1964-1967)

Siehe auch
DVU
Mahler, Horst
REP