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Aufgabe Die Nord-Süd-Kommission beschäftigte sich mit den Ursachen und Lösungsmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts.
Mitglieder 18 Mitglieder (Politiker und Experten aus Entwicklungs- und Industrieländern), u. a. Olof Palme und Edward Heath
Struktur Die Nord-Süd-Kommission war eine unabhängige internationale Kommission. Ihr Vorsitzender war Willy Brandt (1977-1983).
Tätigkeiten
  | Der Anstoß zur Gründung der Kommission kam von Robert McNamara, dem damaligen Präsidenten der Weltbank
|   | 1977 Konstituierung der Kommission in Schloß Gymnich bei Bonn
|   | 1977-1979 zweijährige Beratungen, zehn Sitzungen in neun verschiedenen Ländern
|   | Februar 1980 Vorlegen des ersten „Brandt-Reports“ (Titel: „Das Überleben sichern. Gemeinsame Interessen der Industrie -und Entwicklungsländer“); Forderung u. a. nach einer neuen Weltwirtschaftsordnung
|   | 1981 Cancun-Konferenz in Mexikon, an der 22 Staats- und Regierungschefs aus Entwicklungs- und Industrieländern teilnehmen
|   | 1982 Vorlegen des zweiten „Brandt-Reports“ infolge des enttäuschenden Verlaufs der Cancun-Konferenz; Aufruf u. a. zu Dringlichkeitsmaßnahmen zugunsten der Entwicklungsländer |
Siehe auch
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