Osteraufstand in Irland
Am 24. April 1916, unmittelbar nach Ostern, bricht in Dublin – unterstützt durch deutsche Waffenhilfe – ein irisch-republikanischer Aufstand gegen die britische Herrschaft aus. Die Rebellen besetzen die Hauptpost sowie andere strategisch wichtige Punkte der Stadt.
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Quelle: Schaum/Holzappel
Das Bild zeigt die Hauptpost in Dublin während des Osteraufstandes 1916 |
Die „Irisch-Republikanische Bruderschaft“ und die „Irische Bürgerarmee“ proklamieren die Unabhängigkeit Irlands. Schon am Nachmittag des nächsten Tages beginnt der britische Gegenangriff. Über ganz Irland wird das Kriegsrecht verhängt. Es brechen erbitterte Straßenkämpfe aus, in deren Verlauf etwa 440 britische Soldaten und eine unbekannte Zahl von Iren getötet werden. Ende April 1916bricht der Aufstand zusammen. 15 irische Anführer werden später von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt und erschossen. Wenngleich der „Osteraufstand“ niedergeschlagen werden kann, bleibt er für die Iren ein Symbol für die Unabhängigkeit von England. Sie wird 1921 verwirklicht werden.