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  | Die Paulskirchenbewegung war aus der seit 1950 bestehenden innenpolitischen Kontroverse um die Westintegration und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik entstanden.
|   | Sie war außerparlamentarisch, gesamtdeutsch und zugleich pazifistisch-neutralistisch orientiert und wurde v. a. von der SPD und der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP) getragen.
|   | Der Höhepunkt der Bewegung war am 29. Januar 1955 erreicht, als sich in der Frankfurter Paulskirche etwa 1.000 Personen versammelten, darunter auch der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer. Sie riefen in einem „Deutschen Manifest“ zum Widerstand gegen eine deutsche Wiederbewaffnung und zu Verhandlungen über eine Wiedervereinigung Deutschlands auf.
|   | Die Paulskirchenbewegung war letztlich erfolglos, denn sie konnte ihr Ziel, die Ratifizierung der „Pariser Verträge“ zu verhindern, nicht erreichen. |
Siehe auch
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