Planwirtschaft in der DDR
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Gegenpropaganda der DDR zum ersten Fünfjahrplan |
Der von der Staatlichen Plankommission (SPK) ausgearbeitete „Erste Fünfjahrplan“ wird am 17. August 1950 von der Regierung der DDR verabschiedet. Er umfasst den Zeitraum von 1951 bis 1955. Übergeordnetes Ziel des Planes ist es, die Industrieproduktion von 1950 zu verdoppeln. Wirtschaftwachstum soll vor allem durch den Ausbau der Braunkohleförderung, der Schwer- und der chemischen Industrie erreicht werden. Gleichzeitig legt der Plan die Zahl der Beschäftigen auf 7,1 Millionen fest, was bedeutet, dass innerhalb eines Jahres knapp 800.000 Menschen zusätzlich in Arbeit gebracht werden müssen. Das System der zentralen Planwirtschaft war in der sowjetischen Besatzungszone bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eingeführt und nach sowjetischem Vorbild ausgestaltet worden.