Willy-Brandt-Biografie
Dezember 1973

Prager Vertrag

Im Dezember 1973 wird das letzte große Vertragswerk der Ostpolitik unterzeichnet. Inhaltlich entspricht der Prager Vertrag den anderen Ostverträgen: Gewaltverzicht und die Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen stehen auch hier im Mittelpunkt. Bedingt durch die Schwierigkeiten im Umgang mit dem Münchner Abkommen haben sich die Verhandlungen aber als mühselig und langwierig erwiesen. Bundeskanzler Willy Brandt reist in Begleitung von Außenminister Walter Scheel nach Prag. In seinen Erinnerungen bemerkt Brandt: „Das kalte Wetter schien die Stimmung einfangen zu wollen.“ Noch am Tag der Vertragsunterzeichnung werden diplomatische Beziehungen aufgenommen.

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Vertragsunterzeichnung im Czernin Palast (v.l.): Außenminister Walter Scheel, Bundeskanzler Brandt, der tschechische Ministerpräsident, Lubomir Strougal, und der Außenminister der ČSSR, Bohuslaw Chnoupek 


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