Reichsbanner

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
Gründung
22. Februar 1924

Auflösung
März 1933

Nachfolger
„Bund aktiver Demokratzen e.V.“ Sitz
Magdeburg
 

Aufgabe
Schutz der Demokratie in der Weimarer Republik gegen links- und rechtsextremistische Feinde der Republik. Am Ende konnte sie die Machtübergabe an die Nationalsozialisten und somit das Ende der demokratischen Weimarer Republik trotzdem nicht verhindern. Nach der Machtübergabe wurden viele Mitglieder des Reichsbanners verfolgt, deportiert und ermordet.

Mitglieder
heute: ca. 1.000
1932: mehr als 3 Millionen (eigene Angaben)

Struktur
Einteilung in zwei Ebenen: Vereinsebene (politisch) und Kampfverband (technisch).
Bundesvorstand mit 1. und 2. Vorsitzenden, Stellvertretern, Schatzmeister, Kassierer, Schriftführer, Technischer Leiter, Jugendleiter und den jeweiligen Stellvertretern und Beisitzern. Weitere Unterteilung nach Gauen, Kreisen, Bezirken und Orstvereinen.
Kampfverband nach militärischen Vorbild strukturiert. Führungspersonal wurde durch Abzeichen erkenntlich gemacht.

Tätigkeiten
1924 Gründung der überparteilichen Organisation auf Initiative der SPD, mitgetragen von Zentrum, DDP und Gewerkschaften, mit ca. 90% stellt aber die SPD die meisten Mitglieder
1930 Wahlerfolg der NSDAP führt zu militärischem Kampf zwischen SA und militärisch organisierten Reichsbannerformationen. Diese nähern sich in ihrer Form der „Konkurrenz“ an (Führerprinzip, Wehrsport)
1931/32 Vereinigung mit Freien Gewerkschaften und anderen Verbänden zur Eisernen Front

Siehe auch
DDP
Eiserne Front
Machtübergabe
NSDAP
SA
SPD
Zentrum