Reichskanzler fordert Ermächtigungsgesetz
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Reichskanzler Wilhelm Marx |
Am 4. Dezember 1923 verlangt Reichskanzler Wilhelm Marx (Zentrum) vom Berliner Reichstag, einem „Ermächtigungsgesetz zu wirtschaftlichen und finanziellen Maßnahmen“ zuzustimmen. Es soll der Reichsregierung für einen begrenzten Zeitraum weitreichende Vollmachten einräumen und eine durchgreifende Bekämpfung der Wirtschaftskrise ermöglichen. Der Forderung des Reichskanzlers, die er am 8. Dezember wiederholt, wird am gleichen Tag entsprochen werden.