Hintergrund
November 1932

Reichstagswahlen im November 1932

 
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Die Anstrengungen der SPD im Kampf gegen die Feinde der Weimarer Republik erweisen sich als wirkungslos - SPD-Wahlplakat zur Reichstagswahl 1932

Trotz leichter Verluste bleibt die NSDAP bei den Reichstagswahlen am 6. November 1932 stärkste Partei. Sie erhält 33,1 Prozent der Stimmen. Da alle Parteien im Reichstag mit Ausnahme der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) der im Juni eingesetzten Regierung unter Franz von Papen weiterhin die Unterstützung verweigern, reicht der Kanzler bei Reichspräsident Paul von Hindenburg schließlich seinen Rücktritt ein.

Daraufhin folgt ein weiteres Gespräch zwischen dem Reichspräsidenten und Adolf Hitler (NSDAP) über eine Regierungsbildung unter Beteiligung der Nationalsozialisten. Hitler fordert im Fall seiner Berufung zum Reichskanzler weit reichende Vollmachten (Ermächtigungsgesetz). Dazu ist Hindenburg nach wie vor nicht bereit. Der Reichspräsident will die Fäden der deutschen Politik selbst in der Hand behalten.



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