Revolution in Lübeck
Lübeck ist nach Kiel die zweite deutsche Großstadt, die von der Revolution erfasst wird. Auch hier entsteht ein Arbeiter- und Soldatenrat und versucht, seine Forderungen durchzusetzen. Es geht u.a. um die Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts, des Frauenwahlrechts, des Achtstunden-Arbeitstages und einer Arbeitslosenversicherung.
In der Hansestadt verläuft die Revolution friedlich. Bürgermeister Ferdinand Fehling einigt sich mit den Räten. Ein Großteil ihrer Forderungen wird erfüllt.
Lübeck ist der einzige Bundesstaat des Deutschen Reiches, in dem kein Umsturz stattfindet. Senat, Verwaltung und Bürgerschaft bleiben, das Rathaus wird nicht besetzt.