Rückgabe der Mona Lisa
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Am 12. Dezember 1913 wird Leonardo da Vincis weltberühmtes Gemälde „Mona Lisa“ in Florenz durch die Polizei sichergestellt. Der Italiener Vincenzo Perugia hatte es am 11. August 1911 im Pariser Louvre einfach von der Wand genommen und war damit unbehelligt aus dem Gebäude spaziert. Zwei Jahre versteckte er es auf dem Dachboden seiner Wohnung. Schließlich schmuggelte er das Bild zwischen seinen Malersachen versteckt nach Florenz, wo er es den Uffizien für 100.000 Dollar zum Verkauf anbot. Umgehend wurde die Polizei alarmiert. Perugia gibt an, er habe das Bild aus Patriotismus gestohlen, weil er nicht akzeptieren könne, dass dieses bedeutende italienische Kunstwerk im Besitz Frankreichs sei. Was er dabei wohl nicht wusste: Das Bild wurde zwar in Italien gemalt, doch verkaufte es Leonardo da Vinci für 4000 Goldmünzen an den französischen König Franz I. Perugia wird wenig später zu sieben Monaten Haft verurteilt, das Bild in einem Staatsakt feierlich der französischen Regierung zurückgegeben.