Rücktritt des Kabinetts Brüning
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"Maulwürfe schalten sich gleich"- Zeichnung von Paul A. Weber, der in Brüning einen Wegbereiter Hitlers sieht, vor allem wegen der Rolle, die er als Führer der Zentrumspartei im Juli 1933 bei deren Auflösung spielt |
Am 7. Oktober 1931 treten die Mitglieder des Kabinetts unter Leitung von Reichskanzler Heinrich Brüning (Zentrum) von ihren Ämtern zurück.
Dieser Schritt ermöglicht Reichspräsident Paul von Hindenburg die von ihm schon länger angestrebte Berufung einer politisch stärker rechtsgerichteten Regierung. Brüning bleibt Reichskanzler. Das deutsche Parlament, der Reichstag, ist fortan praktisch bedeutungslos.