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Überblick
  | 1931 Gründung auf der „Reichskonferenz oppositioneller Sozialdemokraten“ durch linke SPD-Reichstagsabgeordnete (u. a. Kurt Rosenfeld, Max Seydewitz), die die Partei nach innerparteilichen Auseinandersetzungen nach dem Scheitern der Reichsregierung Hermann Müller (SPD) verlassen hatten
|   | 1931/32 Anschluss der Rest-USPD (um Theodor Liebknecht und Georg Ledebour) und der abgespaltenen Minderheitsfraktion der KPD-O
|   | 1932 Mißerfolge bei Wahlen; starke innerparteiliche Auseinandersetzungen
|   | 27. Februar 1933 nach dem Reichstagsbrand Selbstauflösung der Partei, um dem Verbot durch die Nationalsozialisten zuvorzukommen
|   | 11./12. März 1933 illegaler Parteitag in Dresden
|   | 1933 Aufbau einer SAP-Auslandszentrale um Jacob Walcher und Paul Frölich in Paris; Versuch der Parteileitung, von dort den Widerstand der in Deutschland verbliebenen Parteimitglieder zu koordinieren
|   | 1937 nach verschiedenen Gestapo-Zugriffen existieren in Deutschland nur noch drei funktionierende Gebietsorganisationen (in Berlin, Mannheim und im Raum Hamburg) |
Struktur
  | Die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) war eine kleine Splitterpartei, die ihren Anspruch, ein Sammelbecken für alle linken Splittergruppen zu sein, nicht einlösen konnte.
|   | Anzahl der Mitglieder: 25.000 (1931), 17.000 (1933); hauptsächlich ehemalige SPD-Mitglieder
|   | Befürwortung des entschiedenen Vorgehens gegen die NSDAP
|   | Anstreben einer Einheitsfront der Arbeiterbewegung im Kampf gegen den Nationalsozialismus
|   | Zwei Parteiflügel: ein revolutionär-marxistischer Flügel um Fritz Sternberg, Paul Frölich und Jakob Walcher, ein linkssozialdemokratisch-pazifistischer Flügel um Anna Siemsen |
Vorsitzende
  | Kurt Rosenfeld und Max Seydewitz [1931-1933] |
Siehe auch
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