Schmidt, Helmut

Helmut Schmidt
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* 23. Dezember 1918
in Hamburg

Beruf
Deutscher Politiker (SPD)

(© Bundesarchiv/Wegmann)
 

Überblick
1937-1945 Wehrdienst, Kriegsgefangenschaft
1946 Eintritt in die SPD
1947/48 Vorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS)
1953-1962, 1965-1987 Mitglied des Deutschen Bundestages
1958-1961 Mitglied des Europäischen Parlaments
1961-1965 Innensenator in Hamburg
1966-1969 Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag
1969-1974 Verteidigungsminister in der sozialliberalen Koalition, später Wirtschafts- und Finanzminister
1974-1982 Bundeskanzler
1975 zusammen mit Valéry Giscard d’Estaing Einberufung des ersten Weltwirtschaftsgipfels
1979 Beteiligung am NATO-Doppelbeschluss
1981 offizieller Staatsbesuch in der DDR
1982 gewinnt Vertrauensfrage im Bundestag; nach Bruch der sozialliberalen Koalition wird er als Bundeskanzler mit einem konstruktiven Misstrauensvotums abgewählt
Seit 1983 Mitherausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit"

Sonstiges
Verfasser zahlreicher politischer Schriften, u.a. „Verteidigung und Vergeltung“ (1961), Memoiren „Weggefährten – Erinnerungen und Reflexionen“ (1996)
1978 Theodor-Heuss-Preis
1980 Goldman-Medaille

Siehe auch
Europäisches Parlament
Giscard d´Estaing, Valéry
Kabinett Brandt
Konstruktives Misstrauensvotum
NATO-Doppelbeschluss
SDS
Sozialliberale Koalition
Vertrauensfrage
Weltwirtschaftsgipfel