Hintergrund
Mai 1915

Seekrieg

Der britische Passagierdampfer „Lusitania“ – mit Munition aus den neutralen USA für England beladen – wird am 7. Mai 1915 von einem deutschen U-Boot vor der irischen Südküste ohne Vorwarnung versenkt. Das große Schiff geht in nur 18 Minuten nach dem Torpedotreffer unter. 1198 Menschen finden den Tod, darunter mindestens 118 US-Bürger.

© Imperial War Museum
Zeitgenössische Darstellung

Unter dem massiven Druck Washingtons nimmt die deutsche Seekriegsleitung ihren erst im Februar 1915 gegebenen Befehl zum „uneingeschränkten U-Boot-Krieg“ zurück. Die Wiederaufnahme des gegen das Völkerrecht verstoßenden „uneingeschränkten U-Boot-Kriegs“ im Februar 1917 wird schließlich zum Kriegseintritt der USA auf Seiten der Alliierten führen.




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