Hintergrund
Mai 1916

Seeschlacht vor dem Skagerrak

 
Quelle: Marxistische Bibliothek
Karl Liebknecht während einer Rede in Berlin

Am 1. Mai 1916 veranstaltet Karl Liebknecht auf dem Potsdamer Platz in Berlin eine Anti-Kriegskundgebung. Er wird verhaftet und im Juli von einem Kriegsgericht zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt. Da sich zu diesem Zeitpunkt auch Rosa Luxemburg ( wegen ihrer Anti-Kriegshaltung in „Sicherheitsverwahrung“ befindet, wird Leo Jogiches zum Herausgeber der Spartakusbriefe ernannt.


 

 

 

 

 

 

 


Am 31. Mai 1916
trifft vor dem Skagerrak in der Nordsee die 112 Schiffe umfassende deutsche Hochseeflotte unter dem Kommando von Vizeadmiral Reinhard Scheers auf die von Admiral John R. Jellicoe kommandierte englische „Grand Fleet“, die aus insgesamt 150 Schiffen besteht.

Quelle: Scheer
Breitseite eines deutschen Schiffes während der Seeschlacht

Es kommt zu einer zweitägigen Seeschlacht, deren Bilanz ein Achtungserfolg für die Deutschen ist: Sie können mit 115.000 Tonnen fast doppelt soviel feindlichen Schiffsraum versenken wie der Gegner: drei Großkampfschiffe, drei Panzerkreuzer und acht Torpedoboote. Aber auch die eigenen Verluste sind hoch. Die deutsche Flotte verliert das Großkampfschiff „Lützow“, das Linienschiff „Pommern“, vier Kreuzer und fünf Torpedoboote. Die Briten haben 6094 Tote zu beklagen, die Deutschen 2551. An der Übermacht der „Home Fleet“ und an ihrer Seeblockade der deutschen Küste änderte die Seeschlacht jedoch nichts.




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