Sieg der Union bei den Bundestagswahlen
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Quelle: fdp.de
Die Furcht vor dem Kommunismus ist eines der zentralen Themen im Bundestagswahlkampf 1953 |
Die Wahlen zum zweiten Deutschen Bundestag am 6. September 1953 bescheren der CDU/CSU einen großen Wahlsieg. Die Schwesterparteien können ihr Ergebnis von 1949 um 14 Prozentpunkte verbessern und erreichen 45,2% der abgegebenen Wählerstimmen. Das Ergebnis der SPD bleibt dagegen mit 28,8% der Stimmen nahezu unverändert. Als ausschlaggebend für den Erfolg der Union gilt die breite Zustimmung der Bundesbürger zur Politik von Kanzler Konrad Adenauer (CDU): die schrittweise Westintegration der Bundesrepublik Deutschland und die konsequente Einführung einer „sozialen Marktwirtschaft“, die bereits zu einer spürbaren Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Westdeutschland geführt hat (Beginn des „Wirtschaftswunders“). Die Unionsparteien werden eine Koalition mit der FDP, der Deutschen Partei (DP) und dem Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE) eingehen. Am 9. Oktober wird Konrad Adenauer zum Bundeskanzler wiedergewählt werden.