  | 1935-1939 Studium der Altphilologie, Geschichte und Volkswirtschaft in München
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  | 1939-1945 Soldat im Zweiten Weltkrieg, Mitglied im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenverbund (NSDStB) und Funktion als „Nationalsozialistischer Führungsoffizier“ (NSFO)
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  | 1945 Von den amerikanischen Besatzern als politisch unbelastet eingestuft wird er zum stellvertretenden Landrat in Schongau. Mitgliedschaft bei der CSU
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  | 1948 Mitglied des Wirtschaftsrates der Bizone in Frankfurt a.M.
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  | 1949-1952 Generalsekretär der CSU, 1949 Leiter des bayrischen Landesjugendamtes
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  | 1949-1979 Mitglied des Bundestages
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  | 1952/53 Leiter des Ausschusses der EVG im Deutschen Bundestag
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  | 1953-1955 Bundesminister für besondere Aufgaben im zweiten Kabinett Adenauer, 1955/56 Bundesminister für Atomfragen
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  | 1956-1962 Bundesverteidigungsminister, treibt verstärkt den Aufbau der Bundeswehr voran
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  | 1956-1984 Verleihung der Ehrendoktorwürde von acht Universitäten und Ehrenbürgerschaft einiger Städte
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  | 1961-1988 Vorsitzender der CSU
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  | 1962 FIBAG-Affäre und „Spiegel“-Affäre führen zu einer schweren Regierungskrise. Strauß verweigert zwar seinen sofortigen Rücktritt, erklärt aber (auf politischen Druck hin), der nächsten Regierung Adenauers nicht mehr als Minister zur Verfügung zu stehen
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  | 1963-1966 Als Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag treibt er eine Umstrukturierung der Partei an
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  | 1966-1969 Strauß wird in Kurt Georg Kiesingers Kabinett Bundesfinanzminister. Zur Überwindung der Rezession arbeitet er eng mit dem SPD-Wirtschaftsminister Karl Schiller zusammen („Plisch und Plum“)
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  | 1969-1972 In Opposition zur sozialliberalen Koalition kritisiert er vehement den Kurs der Regierung, v.a. Brandts Neue Ostpolitik, ganz im Gegensatz zu Rainer Barzel
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  | 1975 Reise nach China, wo er zur Überraschung aller von Mao Tse-tung empfangen wird. 1977 Reise nach Chile, wo er sich wohlwollend über Pinochets Militärdiktatur äußert, und die Sekte „Colonia Dignidad“ besucht
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  | 1976 Beim Wahlkampf für die bevorstehende Bundestagswahl treten deutlich Differenzen zur CDU hervor
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  | 1978-1988 Als bayrischer Ministerpräsident legt er seinen politischen Schwerpunkt auf die Wirtschaft
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  | 1979 Strauß kann sich gegen Helmut Kohls Favoriten als Kanzlerkanditat durchsetzen. Sein Misserfolg bringt ihn zum Verzicht auf sein Bundestagsmandat, er meldet sich aber weiterhin zu Wort
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  | 1982 Strauß bleibt als Ministerpräsident in Bayern und lehnt Ministerposten unter der Regierung Kohl ab; er übt aber weiterhin heftige Kritik an der Bundesregierung, v.a. an Hans-Dietrich Genschers Außen- und Sicherheitspolitik
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  | 1983 Wendet sich nun doch der DDR zu, gewährt Militärkredite und trifft sich mit Erich Honecker
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  | 1987 Verzichtet wieder auf sein Mandat und einen Posten, mischt aber weiterhin verbal mit, insbesondere kritisiert er Kohls Abrüstungspolitik
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  | März 1987 Treffen mit Honecker, der weitere Zugeständnisse zu Ausreiseerlaubnissen und Familienzusammenführungen macht. Im Dezember des Jahres trifft er sich mit Michail Gorbatschow
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  | 3. März 1988 Zwei Tage nach einem Herzanfall stirbt Strauß im Krankenhaus in Regensburg |