USPD

Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Gründung
6. April 1917

Auflösung
1931

Vorgänger
Abspaltung der SPD

Nachfolger
1920 Spaltung, Anschluss an die KPD, der Restpartei an die SPD (1922)
 

Überblick
Dezember 1915 Ausschluss von 20 sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten aus Fraktion und Partei wegen deren Ablehnung der Verlängerung der Kriegskredite
1917 Gründungsparteitag der USPD in Gotha
9. November 1918 Bildung des Rates der Volksbeauftragten zusammen mit der (M)SPD
Rücktritt der USPD-Mitglieder (Hugo Haase, Wilhelm Dittmann, Emil Barth) aus dem Rat der Volksbeauftragten wegen das Ebert-Groener-Paktes
1. Januar 1919 Gründung der KPD nach Abspaltung der Gruppe Internationale (Spartakusbund) unter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von der USPD
5.-12. Januar 1919 Spartakusaufstand und Generalstreik mit Unterstützung von USPD und KPD
Teilnahme an den Reichstagswahlen 1919 (7,6% der Stimmen) und 1920 (17,9%)
12. Oktober 1920 Spaltung über die Frage des Anschlusses an die 3. Kommunistische Internationale
1922 Anschluss der Parteimehrheit an die KPD, die Rest-Partei geht zur SPD
Fortbestehen als Splitterpartei bis 1931 unter Führung von Georg Lebedour, später von Wilhelm Liebknecht

Struktur
Pazifistische Arbeiterpartei
Ideologische Nähe zum Rätesystem
Lagerspaltung zwischen Kommunismus und Sozialdemokratie

Vorsitzende
Wilhelm Dittmann [1920-1922]
Wilhelm Dittmann und Hugo Haase [1917-1919]

Siehe auch
Burgfrieden
Ebert-Groener-Pakt
KPD
Ledebour, Georg
Liebknecht, Karl
Liebknecht, Wilhelm
Luxemburg, Rosa
Mehring, Franz
Spartakusaufstand
Spartakusbund
SPD