Umstrukturierungen in der DDR
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
DDR-Propagandaplakat zur Umstrukturierung in der Landwirtschaft |
Am 9. Juli 1952 wird in Ost-Berlin die 2. Konferenz der SED eröffnet, auf der wichtige Entscheidungen über die wirtschaftliche und politische Zukunft der DDR getroffen werden. Das SED-Politbüro unter der Führung Walter Ulbrichts beschließt die „planmäßige Umstrukturierung des Landes in einen sozialistischen Staat nach Vorbild der Sowjetunion“. Dies schließt die Kollektivierung der Agrarbetriebe in Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG), einen massiven Ausbau der Schwerindustrie zur Überwindung der schwierigen Wirtschaftslage und die Bildung eines Zentralstaates durch Beseitigung der Länder ein, an deren Stelle 14 Verwaltungsbezirke treten sollen. Die Beschlüsse werden von den 1565 Konferenz-Delegierten einstimmig angenommen.