Unterzeichnung der Atlantik-Charta
Am 14. August 1941 unterzeichnen US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill an Bord eines Kriegsschiffes vor der Küste Neufundlands die „Atlantikcharta“. In der acht Punkte umfassenden Erklärung fordern die beiden Staatschefs den Verzicht aller Staaten auf Annexionen, das Selbstbestimmungsrecht der Völker, freien und gleichberechtigten Zugang zu den Rohstoffen der Erde und den Aufbau eines kollektiven Sicherheitssystems unter vollständiger Entmilitarisierung aller Staaten, die sich der Aggression schuldig gemacht haben. Darüber hinaus schlagen Roosevelt und Churchill die Errichtung einer Weltfriedensorganisation vor. Die „Atlantikcharta“ wird ein Jahr später die Grundlage zur „Erklärung über die Vereinten Nationen“ werden, die 1944 in San Francisco gegründet werden.
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Quelle: mdf.ru
Churchill (sitzend re.) und Roosevelt (sitzend li.) während der Atlantikkonferenz in Argentina Bay |

Gründung des Nationalkomitees für die Befreiung Frankreichs
Am 23. August 1941 gründet der französische General Charles de Gaulle in London das „Nationalkomitee für die Befreiung Frankreichs“. Die Organisation will die Befreiung seines Heimatlandes von der deutschen Besatzung unterstützen.
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© Documentation française
De Gaulle während einer Ansprache an die Franzosen im BBC-Studio in London, 1941 |