Hintergrund
April 1924

Veröffentlichung des Dawes-Plans

 
Quelle: nobelprize.org
Charles Dawes

Am 9. April 1924 veröffentlicht ein internationaler Sachverständigenausschuss unter Leitung des amerikanischen Bankiers Charles Dawes in Paris ein Gutachten zur Regelung der deutschen Reparationen.

Nach dem „Dawes-Plan“ soll das Reich bis 1928 jährlich eine Milliarde Mark und ab 1929 in jedem weiteren Jahr jeweils 2,5  Milliarden Mark an die Alliierten überweisen.

Eine zeitliche Begrenzung oder Angaben zur Gesamthöhe der Reparationen enthält das Gutachten nicht. Um die Zahlungen abzusichern, sollen Reichsbahn und Reichsbank unter internationale Kontrolle gestellt werden. Zum Ausgleich der immensen finanziellen Belastungen werden dem Reich hohe amerikanische Kredite in Aussicht gestellt.




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