Hintergrund
November 1931

Verurteilung Carl von Ossietzkys

Am 23. November 1931 wird der Publizist und Pazifist Carl von Ossietzky vom Reichsgericht Leipzig wegen „Verrats militärischer Geheimnisse“ zu 18 Monaten Haft verurteilt. Zuvor hatte die von ihm herausgegebene Zeitschrift „Weltbühne“ über die geheime, den Bestimmungen des Versailler Friedensvertrages widersprechende Unterhaltung von Militärflugzeugen in Deutschland berichtet. Das Urteil – ein schwerer Angriff auf die Pressefreiheit - ruft in demokratischen Kreisen im In- und Ausland große Bestürzung und Protest hervor.

 
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Nach der Haft: Carl von Ossietzky mit seiner Tochter Rosalind im Büro der Weltbühne, 1932


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