Auf ihrem siebten Weltkongress in Moskau verwirft die „Kommunistische Internationale“ (Komintern) am 25. Juli 1935 ihre bisher maßgebende „Sozialfaschismustheorie“, die die Sozialdemokratie als „linke Spielart des Faschismus“ einstufte. Das hatte eine unerbittliche Feindschaft zwischen beiden politischen Strömungen zur Folge. Nunmehr bieten die Kommunisten den Sozialdemokraten an, den Faschismus gemeinsam in einer breiten „antifaschistischen Volksfront“ zu bekämpfen.