Warschauer Pakt

Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand (Warschauer Vertrag)
Gründung
14. Mai 1955

Auflösung
1. Juli 1990

Sitz
Moskau
 

Aufgabe
Gegen die NATO gerichtetes militärisches Defensivbündnis der Sowjetunion mit ihren osteuropäischen Satellitenstaaten

Mitglieder
Albanien, Bulgarien, DDR, Polen, Rumänien, CSSR, Sowjetunion und Ungarn

Struktur
Politischer Beratender Ausschuss‘, in dem jeder Teilnehmerstaat vertreten war, Entscheidungen nur nach Einstimmigkeit
Vereintes Oberkommando der Streitkräfte‘; Oberbefehlshaber ist stets ein sowjetischer Offizier

Tätigkeiten
Gegründet 1955 als Reaktion auf die Gründung der NATO
Militärstrategie des Warschauer Pakts und der UdSSR infolge der sowjetischen Dominanz fast deckungsgleich
1968 Austritt Albaniens (in Reaktion auf die Niederschlagung des Prager Frühlings)
1990 Austritt der DDR
Auflösung im Zuge des Zusammenbruchs des Kommunismus in den osteuropäischen Staaten

Siehe auch
DDR
NATO
Polen
Tschechoslowakei
UdSSR
Ungarn