Hintergrund
März 1935

Wiedereinführung der Wehrpflicht

 
© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Am 16. März titelt das Extrablatt Deutsche Ostfront: „Allgemeine Wehrpflicht in Deutschland eingeführt“

Am 16. März 1935 wird im Deutschen Reich die Wehrpflicht eingeführt - ein weiterer Verstoß gegen die Rüstungsbestimmungen des Versailler Vertrages von 1919, die Adolf Hitler, wie er öffentlich ankündigt, von nun an gänzlich zu ignorieren beabsichtigt. Hitler will eine „Wehrmacht“ mit einer Stärke von 580.000 Mann aufbauen. Im Versailler Vertrag war eine Höchstgrenze von 100.000 Mann festgeschrieben worden. Deutschlands Kriegsgegner aus dem Ersten Weltkrieg beschränken sich auf verbale Proteste. Sanktionen gegen das Reich bleiben aus.




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